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„Rund um das Mare Frisicum“

Die Nordsee hat viele Namen: Westsee, North Sea, Vesterhav, Nordzee, Deutsches Meer, Mer du Nord, Mare Germanicum, Nordsø oder auch Mare Frisicum. Über die See gab es immer einen reichen Austausch an Waren, Ideen und Kultur zwischen den Ländern an den Küsten dieses Meeres. Melodien und Lieder segelten mit den Schiffen von einer Küste zur andern und bildeten überall ihre eigenständigen Varianten. Den Gemeinsamkeiten und Unterschieden in den verschiedenen Musiktraditionen „Rund um das Mare Frisicum“ will das „Windros Winterfolk Festival“ in diesem Jahr nachspüren. Musiker aus Irland,Grossbritannien, Skandinavien und Norddeutschland

 

23.02.2019 Neues Theater Emden

Beginn:19:30 Uhr

Künstlerinnen und Künstler

Andy Irvine

Andy Irvine ist einer der ganz großen irischen Sänger, seine Stimme zählt zu den wirklich herausragenden, die der irischen Seele Ausdruck verleihen. Er wurde bereits als „personifizierte Tradition“ bejubelt. Seit über 50 Jahren hält Andy als  Musiker, Sänger und Komponist seine einzigartigen Fähigkeiten auf der Bühne bei. Von „Sweeney’s Men“, Mitte der 60er gefolgt vom enormen Erfolg von Planxty in den 70er Jahren,  seinem Duett mit Paul Brady in den späten 70ern bis zu Patrick Street, Mozaik, LAPD und Usher’s Island – Andy gilt als Wegbereiter der Weltmusik, als Ikone für traditionelle Musik und Musiker.

Als Solist erfüllt Andy die Rolle des archetypischen Troubadours mit seiner Show und dem Lebensstil eines Reisenden, was dem lebenslangen Einfluss entspricht, Woody Guthrie. Um die Irish Times zu zitieren:“ Oft kopiert, nie erreicht“, sein Repertoire besteht aus traditionellen irischen Songs, gewandten Balkantänzen und einer gewaltigen Ladung seiner eigens verfassten Musik.

Andy Irvine wurde zuerst 1966 im Zusammenhang mit der bahnbrechenden Band

„Sweeney’s Men“ bekannt, verließ die Band aber nach 2 Jahren und reiste „ way out yonder“ mit „the sunburnt thumb“ nach Bulgarien, Rumänien und Jugoslawien, verdiente sein Geld als Straßenmusiker und sog die musikalischen Traditionen der Balkanländer in sich auf.

Als er 1970 nach Irland zurückkehrte, vereinigte er sich mit Christy Moore, Dónal Lunny and Liam O’Flynn zu Planxty und das Feuer irischer traditioneller Musik wurde generationsübergreifend entfacht. Planxty trennte sich – zum ersten Mal –

Ende 1975 und Andy arbeitete zusammen mit Paul Brady, so dass 1976 das klassische Album

„Andy Irvine & Paul Brady“ entstand. Für kurze Zeit musizierte er auch mit De Dannan bevor er sich 1979 wieder mit Planxty verband, bis zur zweiten Trennung im Jahr 1983.

Stets bereit für Neues, spielte Andy in den letzten zehn Jahren Konzerte in Moskau, Mexiko City, Neufundland, Costa Rica, Panama und Nicaragua und ging auf ausführliche Tourneen in Japan, Island, den Faröer Inseln, Argentinien und Chile.

Obwohl er wesentlicher Teil der besten irischen Bands unserer Zeit ist, verfolgt Andy Irvine weiterhin den Weg, für den er sich vor so langer Zeit entschieden hat –  eine pulsierende Karriere als Solokünstler nach altem Stil, ein Märchenerzähler und Musikmacher.

Michal Müller (CZ)
Jitka Šuranská Trio (CZ)

Mia Guldhammer (DK)

Die Sängerin Mia Guldhammer ist eine der faszinierendsten und eigenständigsten Stimmen in der dänischen Folkszene. Sie hat schon seit frühester Jugend im Kreise ihrer musikalischen Familie ihren Gesang geschult und hat in den letzten Jahren mit dänischen Bands wie Virelai, Mallebrok aber auch mit internationalen Projekten wie dem Skandinavisch – Bretonischen Ensemble ‚Nøkken’ gearbeitet. Gemeinsam mit dem französischen Ensemble Dour/Le Pottiers Quartet und der schwedischen Sängerin Sofia Sandén.

Morten Alfred Høirup (DK)

Morgen Alfred Høirup gehört zu den international renommierten Stars der dänischen Folkszene. Er trat schon früh zusammen mit seinem bekannten Vater Fin Alfred Larsen in seiner Heimatstadt Kopenhagen auf. Als Gitarrist und Sänger war er unter anderem  mit dem Duo Haugaard & Høirup auf allen fünf Kontinente unterwegs. Das Duo war der wohl einer erfolgreichste Exportschlager der dänischen Folkszene überhaupt. Außerdem ist Morten Alfred Høirup regelmäßig mit internationalen Kollegen wie der US Amerikanischen Geigerin Ruthie Dornfeld und dem Finnischen Bassisten Tapani Varis als „American Café Orchestra“ auf internationalen Konzertbühnen zu erleben.

 

Jim Penny (GB)

Jim Penny einer der innovativsten Concertina Spieler in Großbritannien. Er hat mit international bekannten Gruppen wie „Red Dog Green Dog“ ebenso zusammen getourt, wie mit seinem aktuellen Projekt „Owl Light Trio“. Dort zeigt sich Penny nicht nur als Meister der Englischen Concertina Tradition, sondern auch als Vorreiter neuer Ideen im Umgang mit der Englischen Tradition. So schwärmt ein englischer Rezensent über seine Musik: „Two Sorcerers is Jim Penny’s own composition, and here the instruments wander off at musical tangents while periodically joining together in glorious unison“.

Michal Müller (CZ)
Wolfgang Meyering & Sellskupp (D)

Malbrook – feat. Michael „Wacki“ Waterstradt (D)

Die Gastgeber von der Gruppe Malbrook werden sich in diesem Jahr bei ihrem Program auf die traditionellen Melodien Norddeutschlands aus dem 19. und frühen 20. Jahrhundert konzentrieren. Aber sie werden auch viele Stücke spielen die einen Bezug auf die Britischen Inseln haben, ebenso wie nach Skandinavien. Hat es doch über die Jahrhunderte immer wieder einen regen Austausch gegeben zwischen den Volksmusik Traditionen rund im die Nordsee – dem „Mare Frisicum“ oder auch „Westsee“, wie sie manchmal noch genannt wird. Unterstützt wird Malbrook bei ihrem Programm von dem Kontrabassisten Michael „Wacki“ Waterstradt. Er ist ebenso versiert in Bereich der Folkmusik, mit Gruppen wie „JAMS“ und dem „Anti von Klewitz Ensemble“, wie in der Latinmusik oder dem Swing mit Ensembles wie „Andrej Hermlin and his Swing Dance Orchestra“.

 

„Winterfolk Orchestra“ (DK/IRL/GB/D)

Wie beim „Windros Festival“ in Schwerin so formen auch beim „Winterfolk Festival“ die beteiligten Musiker ein großes „Folkorchester“ als Höhepunkt der Veranstaltung. Dort treffen dann ganz verschiedene Instrumente, Musiktraditionen und Persönlichkeiten aufeinander. Ein absolut einmaliges Projekt, das man nur beim „Winterfolk Festival“ in Emden erleben kann und das danach voraussichtlich nie wieder so zu hören sein wird. Eine „Weltpremiere“!!!!!

Neues Theater Emden

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Vorverkauf: Kulturbüro, bekannte VVK-Stellen in Emden

Eintrittspreise ab 20,00€

Das war das Winterfolk Festival 2016

Hier ein genußvoller Rückblick  auf das Winterfolk Festival 2016.
Vielen Dank an Bernd Sievers für die Aufnahmen.

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Geteilte Freude ist doppelte Freude. In diesem Sinne...., weitersagen